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Reisen sind Glanzlichter im Leben - weg von der Routine des Alltags, hinaus in die weite Welt, in fremde Gefilde, zu fremden Menschen, Neues und Unbekanntes entdecken - ja, auch wir reisen nur allzu gerne!

Von solchen Reisen erzählen unsere Bücher. Mit ihnen wollen wir den Leser unterhalten und - zumindest in Gedanken - mit auf Reisen nehmen. Vielleicht helfen ihm dabei dann auch die sorgfältig zusammengetragenen Informationen, Land und Leute in der Ferne ein wenig besser zu verstehen.

Gardasee (200).jpg (3666 Byte) Sellaspitzen (200).jpg (3146 Byte)
Apollo-Tempel zu Korinth (200o).jpg (3693 Byte) Teide (200).jpg (4561 Byte)
 

Wer sich für ganze Bücher interessiert, der mag wohl auch eine weitere Bildschirmseite lesen? Wohlan!

Über den vier Bildchen stehen hübsche Schlagworte, wie sie nun einmal auf jeder Bildschirmseite nötig sind, um die Aufmerksamkeit des Besuchers einzufangen und in die gewünschte Richtung zu lenken. Aber natürlich sollte man das Thema »Reisen« nicht nur mit ein paar einfachen (Werbe-)Phrasen abtun, und so bitten wir den Besucher dieser Seite, uns noch ein paar Zeilen weiter zu folgen. Wir wollen dabei auch erläutern, was der Leser von unseren Büchern erwarten kann.

Zwei unterschiedliche Motive werden bei Reisen gerne einander gegenübergestellt: Bildung und Erholung. Die »Bildungsreise« oder »Studienreise« beinhaltet wohl stets eine gute Vorbereitung, das planvolle Abarbeiten von Sehenswertem und die Orientierung an Fachliteratur und Reiseführern ... »Erholungsreise« dagegen meint faulenzen, sich treiben lassen, gutes Essen, Trinken und Geselligkeit, eben die sprichwörtlich baumelnde Seele ... Beides wird oft als kaum vereinbar dargestellt. Wir sind da ein wenig anderer Meinung.

Wie können wir also unsere ganz persönliche Art zu reisen beschreiben? Am Anfang steht da eigentlich immer ein konkretes Ziel, das wir kennenlernen oder auch nur einfach wiedersehen wollen - zum Beispiel eine Landschaft, eine Region oder eine Stadt. Darauf stimmen wir uns dann locker mit allerhand passender Lektüre und fleißigem Kartenstudium ein und genießen schon die Vorfreude auf unser Reiseziel in vollen Zügen. Unterwegs möchte man dann natürlich dem schönen Augenblick auch ein wenig Dauer verleihen, was wir durch emsiges Fotografieren und sorgfältige Tagebuchaufzeichnungen versuchen. Nun ja, und aus der durchaus auch sehr vergnüglichen Nachbereitung - Ausarbeitung der Bilder und Texte - entwickeln sich dann unsere Bücher.

Und so verläuft meist die eigentliche Reise: Vor Ort genießen wir jeweils die Annehmlichkeiten einer gepflegten Hotellerie und Gastronomie in vollen Zügen. So erzählen viele Seiten unserer Bücher auch in genüßlicher Breite von den Freuden des Müßiggangs, des Flanierens und Bummelns, von Sonne, Strand und Wärme, von gutem Essen und Trinken. Doch werden nicht auch das bequemste Hotel oder der sonnigste Strand auf die Dauer langweilig? Dann ziehen wir los - früher oder später, zu Land, zu Wasser oder durch die Luft - und sehen uns Land und Leute an.

Wo liegen dabei unsere Interessen, was kann der Leser da von uns erwarten? Nein, eine kurze, schnelle Antwort auf diese Frage verweigern wir heftig! Spannen wir lieber einen großen Bogen auf ... vom ersten Blümchen im Frühling über hohe Berge und weite Tälern, hin zur eleganten Flaniermeile, zu stolzen Domen und prunkvollen Schlössern und wieder zurück zum einsamen, winzigen Kapellchen am Wegesrand im Herbstnebel ... die unendliche Vielfalt der Menschen, ihre Geschichte und kleinen Geschichtchen nicht zu vergessen.

Noch eine wichtige Bemerkung: Das Mittel unserer Mobilität ist im wesentlichen - mit wenigen Ausnahmen - das Auto, entweder das eigene, oder in weiterer Ferne ein Leihwagen. Nur damit erreichen wir den gewünschten Aktionsradius, eine gewisse Unabhängigkeit von Fahrplänen und natürlich auch vom Wetter. Damit fahren wir die meisten unserer Ziele an, um dann in urbaner Umgebung zu bummeln oder uns in der Natur zu ergehen. Man muß das erwähnen, weil das Auto immerhin in den letzten Jahrzehnten durch allerhand Mißbrauch ein wenig in Verruf geraten ist. Wir selbst nutzen grundsätzlich nur vorhandene Infrastrukturen, im Gelände sind wir selbstverständlich per pedes unterwegs. Doch dieses Thema »Autoreise« diskutieren wir des öfteren ausführlicher in unseren Texten.

Fassen wir abschließend zusammen: Wir bemühen uns in unseren Büchern um »Landschaftsbilder«, die möglichst viele Dimensionen einschließen, zum Beispiel ländliche, urbane, kulturelle, naturkundliche, historische, anekdotische ... Unsere Bücher sollen Reiseführer nicht ersetzten, aber ergänzen, denn wir bemühen uns auch um eine ganz persönliche Wertung, also um eine emotionale Tönung. Und vor allem - wir wollen unsere Freude am Reisen vermitteln, dieses Raus-aus-dem-Alltag und dieses lustvolle Streben, hinaus in die wunderschöne weite Welt!

 

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